Informatik

 

Die Fachschaft Informatik des Dürer-Gymnasiums


Schüler-Infotag an der FAU am 08.03.2018, besucht von den Klassen 10bcdm

 

Als wir am Donnerstagmorgen auf dem roten Platz vor dem Kreml auf unseren Einlass warteten, waren wir natürlich alle gespannt, was uns erwarten würde. (Im Nachhinein fällt mir ein, dass es sich vielleicht doch um den roten Platz vor der technischen Fakultät der Uni Erlangen handelt)
Als wir dann hinein durften, wurden wir in einen sehr sehr großen und sehr sehr modernen Vorlesungssaal geführt, der prall gefüllt mit wissbegierigen Schülern war, von denen sich etliche während der Begrüßung die Frage stellten, wie groß ein Dozent wohl schreiben müsste, damit man in der hintersten Reihe noch etwas auf der Tafel lesen könnte.
Diese Frage aber blieb auch während der interessanten Einführung in die Themen Informatik- und Technikstudium ungeklärt, was aber niemanden weiter störte nachdem wir die wichtigste Information des Tages erhalten hatten, nämlich dass es den ganzen Tag kostenlose
s Essen gibt.
Nach der Erklärung des Tagesablaufs gingen wir in eine Zelthalle (an der FAU Tentoria genannt), wo sich jeder zwei Zettel an den dort aufgebauten Infoständen mit jeweils einem Thema seiner Wahl aussuchen konnte/musste, zu dem man dann später eine Stunde lang einen Vortrag hörte.
Nach einer kurzen, aber essentiellen Stärkung, ging es in die jeweiligen Gruppen. In meinem Fall ging die lehrreiche Vorlesung um Zwei-Gerät-Authentifizierung, wie sie häufig bei Überweisungen benutzt wird. Der Dozent erklärte die Risiken der modernen In-App Authentifizierung und zeigte uns auch gleich, wie leicht sich diese manipulieren lässt.
So ging es wieder zu den Infoständen zurück, um wieder in eine neue Gruppe zu einem neuen Thema zu gehen.
Die nächste Stunde befasste sich der von mir besuchte Vortrag mit den Themen Virtual, Augmented und Mixed Reality, ein sehr interessantes Thema, das uns in den nächsten Jahren wohl auch weiterhin begleiten wird, da sich vor allem durch Mixed Reality sehr viele neue Möglichkeiten ergeben. So durften auch einige Schüler VR- und AR-Brillen ausprobieren, was natürlich etwas Besonderes ist, da die wenigsten solche Geräte besitzen.

Als sich dann alle Schüler mit genug Essen ausgestattet hatten, fand zum Abschluss der offiziellen Veranstaltung die Preisverlosung statt, bei der man etliche Power Banks und ein Tablet gewinnen konnte. Dieses sowie drei Power Banks durften SchülerInnen aus unserer Schule mit nach Hause nehmen. Nachdem sich der Tumult aufgelöst hatte, begab sich dann die Klasse 10b zusammen mit Herrn Liu auf den Weg zum Reinraum...

Jonathan Hörburger, 10b

Eine saubere Führung durch den Reinraum

Schon bevor wir die Treppe zum Vorraum des Reinraums betreten durften, mussten wir Hygiene-Kleidung anziehen, Haarnetze und Überschuhe aus Plastikfolie und dann noch einen großen Übermantel, mit dem wir wie eine Putztruppe aussahen. Und selbst so gekleidet, durften wir noch nicht in den eigentlichen Reinraum, denn in diesem werden sehr kleine technische Teile gebaut. Um es mal etwas zu verdeutlichen wie klein, muss man sich nur vorstellen, dass 10 Milliarden der kleinen Prozessoren auf die Fläche eines Daumennagels passen. Ein Staubkorn hätte also große Auswirkungen… Doch die Schutzkleidung ist bei Weitem nicht die einzige Vorsichtsmaßnahme, die es gibt: Der Reinraum ist unabhängig vom restlichen Gebäude auf stoß-sicheren Stelzen aufgebaut, um auch die kleinsten Vibrationen zu verhindern, die z. B. durch vorbeifahrende LKWs entstehen und etwas zerstören könnten. Da bei solchen feinen Sachen schon die kleinsten Mengen an Energie etwas ausmachen, wird für manche Scheiben spezielles Glas genutzt, damit kein kurzwelliges Licht in den Raum kommen kann. Es war durchaus spannend zu hören, wie all diese futuristischen Geräte funktionieren, wie z.B. Atom-Ionisierung durch Magnete. Und es zeigte, wie viel hinter all diesen kleinsten Teilen im Handy steckt.

Andreas Stock, 10b

 


 

Hier geht's zum Fachprofil und den Lehrplänen in den Jahrgangsstufen 6, 7, 9, 10 und der Q-Phase.

Demnächst folgen Informationen über den Grundwissenskatalog des Dürer-Gymnasiums im Fach Informatik.

Außerdem werden Sie hier künftig Näheres über durchgeführte W- und P-Seminare in der Q-Phase lesen können.

 

Der Informatik-Biber

  • ist ein Informatik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 12.
  • findet einmal jährlich im November statt.
  • weckt das Interesse an Informatik durch spannende Aufgaben, die keine Vorkenntnisse erfordern.
  • zeigt jungen Menschen, wie vielseitig und alltagsrelevant Informatik ist.
  • regt zur weiteren Beschäftigung mit Informatik an.
  • setzt sich für mehr Informatikunterricht in der Schule ein.

In den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien wurde der Informatik-Biber in den Informatik-Klassen des Dürer-Gymnasiums durchgeführt. Insgesamt haben 354 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teilgenommen. Auf Grund der hohen Auslastung der Informatikräume können leider nur die Klassen teilnehmen, die Informatikunterricht haben.

 

Der Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein Wettbewerb, der sich an die älteren Schüler richtet. Anders als beim Informatik-Biber benötigen die Schülerinnen und Schüler hier fortgteschrittene Programmierkenntnisse. Der Wettbewerb ist in drei Runden gegliedert, wobei die ersten beiden Runden daheim bearbeitet werden können. In die letzte Runde werden dann die ca. 30 besten Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland eingeladen.

Das Dürer-Gymnasium freut sich besonders, dass der Schlüer Benedikt Werner aus der Q12 es dieses Jahr geschafft hat, sich für die finale Runde zu qualifizieren. Die Endrunde wird vom 20. bis 23. September von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ausgerichtet.

 

Weitere Wettbewerbe

Cyber Security Challenge Germany :

Ein Wettbewerb (schwer!) für Schülerinnen und Schüler, die Lust an kniffligen Rätseln haben. Dabei müssen sie Sicherheitslücken finden und versuchen diese auszunutzen. Gefördert wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Links:

alle Klassen:

Libre Office - frei Büro-Software

7. Klasse:

Robot Karol - einfache Programmierumgebung

Scratch - einfache Programmierumgebung

10. Klasse:

BlueJ - Java Programmierumgebung

Greenfoot - Java Programmierumgebung

 

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