Spanisch

 

 Spanisch am Dürer-Gymnasium

 

 

 

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Willkommen auf der Seite der Fachschaft Spanisch des Dürer Gymnasiums. Die Fachschaft Spanisch besteht momentan aus fünf Lehrerinnen und Lehrern und einer Referendarin. Am Dürer Gymnasium wird Spanisch als 3.Fremdsprache ab der 8. Klasse unterrichtet. Dieses Schuljahr gibt es außerdem einen Q11-Kurs und ein P-Seminar im Fach Spanisch.

 

Warum Spanisch lernen?

Spanisch ist die offizielle Amtssprache in 21 Ländern. Sogar in den Vereinigten Staaten spricht eine stetig wachsende „Minderheit" von 37 Mio. Menschen Spanisch. Es gibt es ca. 350 Mio. Muttersprachler, damit rangiert Spanisch weltweit auf dem 2.Platz in Bezug auf Muttersprachler. Ungefähr 500 Millionen Menschen sprechen Spanisch weltweit, damit ist es hinter Mandarin und Englisch die dritt meist gesprochene Sprache auf der Erde. Spanisch versteht man in Los Angeles genauso wie in Manila auf den Philippinen oder am Kap Horn.

Auch eröffnen Spanischkenntnisse entscheidende Beschäftigungsmöglichkeiten, da die Nachfrage nach Spanisch sprechenden Menschen in zahlreichen weltweit führenden Wirtschaftssektoren enorm ist. „Die Welt wird zunehmend mehrsprachig und sowohl Arabisch als auch Spanisch sind Schlüsselsprachen der Zukunft“ sagte Sprachforscher David Graddol in einem Bericht an den British Council.


Erzähltheater „DQ! - Don Quijote“ am Dürer

Wenn du heute ein Ritter wärst, wofür würdest du kämpfen?
• Für Freiheit, Sicherheit, Toleranz.
• Dafür, dass es normal ist, anderen zu helfen.
• Dafür, die eigenen Ziele zu erreichen, um beispielsweise Fußballspieler oder Sängerin zu werden.
• Gegen Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Krieg.

Einige dieser Ziele oder „Gegner“, die Schüler/innen als Antwort auf die oben genannte Frage gaben, mögen auf den ersten Blick riesengroß und schwerbezwingbar erscheinen, doch lohnt es sich nicht trotzdem dafür oder dagegen zu kämpfen? Wie heldenhaft ist ein Ritter, der ohne langes Zögern gegen Riesen in den Kampf zieht, auch wenn sie sich später als Windmühlen entlarven? Beachtlich sind auf jeden Fall sein Mut und seine Entschlossenheit – stets mit guten Hintergedanken.
So tauchten am 21.12.17 die Schüler/innen der Klassen 7c, 7e und 7m sowie die Spanischlernenden am Dürer-Gymnasium in die Welt des fahrenden Ritters Don Quijote de la Mancha ein. Der Erzähler Martin Ellrodt und sein Kollege, der Schauspieler und Regisseur Thomas Herr, verpackten mit viel Witz und Begeisterung circa 700 Seiten eines der berühmtesten Werke der spanischen Literatur sowie Weltliteratur in eine siebzigminütige Vorstellung aus Erzählung, Musik und Schauspiel. Die Schüler/innen fanden sich in einer Zeit wieder, in der Frisöre noch Barbiere hießen und das Rittersein langsam an Bedeutung zu verlieren schien. In dieser Zeit zog Don Quijote los, um seinen Helden aus den zahllosen Ritterromanen, die er gelesen hatte, nachzueifern und selbst als fahrender Ritter Ruhm und Glück zu suchen. Allerdings war sein Verstand durch die exzessive Lektüre der Geschichten getrübt, sodass die Phantasie erschuf, was für ritterliche Abenteuer nötig, jedoch nicht so recht vorhanden war. Dialogisch, monologisch, einstimmig oder mehrstimmig präsentierten die beiden Erzähler die spannungsreichen Gegensätze von Illusion und Wirklichkeit, die Don Quijote auf seiner Wanderschaft durchlebt. Die Schüler/innen lauschten zahlreichen Abenteuern des „Ritters der traurigen Gestalt“ und tauchten in eine Welt ein, die scheinbar zweimal in verschiedener Form existierte: als gesellschaftliche Wirklichkeit sowie als fantastisches Produkt von Don Quijotes Verstand. Am Schluss stand die Erkenntnis, dass das Leben zum Teil auch Traum sein kann und Träume ungeheure Kräfte entfesseln können.
Für die höheren Spanischklassen und -kurse hatten Martin Ellrodt und Thomas Herr eine erst kürzlich konzipierte zweisprachige Version ihres Stücks im Gepäck, welche die Schüler/innen noch näher an das Original heranführte und sprachlich herausforderte. Eindrucksvoll wurde auch das Erzählen als Kunstform mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten erfahrbar. Man erkannte, wie man mit einfachen Mitteln Großes erschaffen und zum Ausdruck bringen kann – ähnlich wie Don Quijote mit einfachen Dingen und Handlungen heldenhafte Taten vollbringt.

StRef Tobias Zapf


26.01.2017

Ein "spanischer Ausflug" in Nürnberg



Um nach einem anstrengenden Dezember mit einer Lehrprobe und voller Grammatik mit neuen Kräften ins neue Jahr zu starten, gingen am Freitag, den 13. Januar einige Schüler der Klasse 10a mit ihrer Spanischlehrerin Frau Pott Tapas-Essen. Das Tapas-Restaurant "El Bar" öffnete zu diesem Zweck extra für uns zur Mittagszeit und servierte üppige und leckere Speisen. Tapas sind kleine Gerichte, die in Tonschälchen zu den Getränken gereicht werden. "La tapa", der Deckel, wurde zum Namen der spanischen Spezialität, da die warmen oder kalten Häppchen ursprünglich auf kleinen Tellern dargeboten wurden. Diese lagen als Deckel auf den Getränken, um Fliegen fernzuhalten. Die als Beigabe gedachte "tapa" entwickelte sich immer weiter zur kreativen und oft kunstvoll angerichteten Delikatesse und kann aus Gemüse, Fleisch, Garnelen, Oliven, Käse usw. bestehen. Der Besuch im Tapas-Restaurant war eine schöne Gelegenheit, die spanische Kultur einmal außerhalb des Schulunterrichts im Klassenzimmer kennenzulernen. Dafür startet man doch gern mal etwas später ins Wochenende!