AK Pauke

„Die Pauke“- unsere Schülerzeitung im Laufe der Zeit

1955 wurde die erste Ausgabe unserer Schülerzeitung „Die Pauke“ herausgegeben. Einige mit Schreibmaschine geschriebene zusammengeheftete Blätter. Vieles hat sich seit der Gründung 1955 verändert, doch „Die Pauke“ ist immer noch das, was sie einmal war: das Bindeglied zwischen Schülern und ein Ort der Freiheit.

1955-der erste Paukenschlag ertönt

Wenn die Gründung auch schon mehr als ein halbes Jahrhundert her ist, so hatten Schüler damals wie heute genau die selben Probleme. Die SMV zeigt sich nicht mehr, die Einführung eines monatlichen Wandertags muss verhindert werden oder die neuen Lehrer werden unter die Lupe genommen; das alles scheint sich nicht sonderlich verändert zu haben. Die Sprache hingegen schon. Unser heutige „Direktor“ wurde im Vorwort der ersten „Pauke“ noch „Anstaltsleiter“ genannt und das „Gymnasium“ war „die höhere Schule“.

1976- Werbung: “Milch ist in!“

Je umfangreicher die Pauke wurde, desto mehr wuchsen die Druckkosten.

Und weil die Einnahmen nicht mehr ausreichten wurden Werbungen gedruckt. Eine der ersten Werbekunden war die Sparkasse und seit jeher lächeln fröhliche Teenager für das Jugend-Girokonto. Doch die wohl beeindruckendste Werbung schaltete die CMA (Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft). In einem Dialog überzeugt Katrin Bernd, dass man wenn man Milch trinkt „ne 2 in Sport und Mathe“ und „’n duften Typen zum Tanzengeh’n“ bekommt.

1981- Von Lenin, Jeans und Turnschuhen

Vor 33 Jahren fuhren 21 Schüler 4000 km in die Sowjetunion. Schon seit zwei Jahren war Russischunterricht an einigen Schulen angeboten worden und um das Gelernte anwenden zu können, fuhren diese nach Moskau und Leningrad, so, wie wir heute nach Amerika oder Frankreich fahren. Neben einem Besuch des Lenin-Mausoleums fuhr die Schülergruppe auch zum roten Platz, wo sie darauf angesprochen wurden, ob sie „nicht ihre Jeans und Turnschuhe verkaufen wollen“.

1990- Schüleraustausch mit der DDR

Im Jahr der Wiedervereinigung machten einige Schüler eine Reise in die DDR. Der Austausch war zwar innerhalb eines Landes, trotzdem war der Schüleraustausch ein Abenteuer. Die fahrt mit dem Trabi, die Plakate mit „Freiheit statt Sozialismus“ oder der Unterricht einer autoritären Russischlehrerin waren wie aus einer anderen Welt. Der Unterricht fing übrigens schon um 7:15 Uhr an. Eindeutig zu früh...

2014- Das Hier und Jetzt

Nach 59 Jahren und vielen Höhen und Tiefen gibt es „Die Pauke“ immer noch. Und sie hat ihre Bestimmung beibehalten. Sie ist immer noch der Ort für die eigene Meinung, für Klatsch und Tratsch aus allen Jahrgangsstufen und Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Und das was sie ist wird sie noch lange bleiben.