Beschlüsse

Entscheidungen der Lehrerkonferenz vom 13.9.21 zu Leistungsnachweisen, prüfungsfreien Zeiten und Hausaufgaben

Nach GSO § 21 (2) sollen mündliche und schriftliche Leistungsnachweise in allen Vorrückungsfächern gefordert werden und sich auch auf grundlegende Ergebnisse und Inhalte des bisherigen Kompetenzaufbaus beziehen. Dabei gilt, dass dies vor der Abprüfung im Rahmen einer Leistungserhebung im Unterricht gründlich behandelt und in ständiger Übung und Wiederholung gefestigt wurde.

Große Leistungsnachweise

  • Die Anzahl der Schulaufgaben in den Jahrgangsstufen 5-10 folgt den Bestimmungen von GSO § 22(1):

Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen:              3 Schulaufgaben

bei vier und mehr Wochenstunden:                      4 Schulaufgaben - in diesem Schuljahr 3  Schulaufgaben (siehe unten)

in allen anderen Kernfächern:                              2 Schulaufgaben

  • Mündliche Prüfungen in Fremdsprachen
    (3In modernen Fremdsprachen wird in mindestens einer Jahrgangsstufe eine Schulaufgabe oder ein Teil davon in Form einer mündlichen Prüfung abgehalten.):
    • Englisch: in Jahrgangsstufe 6, 7 8 sowie 11/2 und 12/1
    • Französisch: in Jahrgangsstufe 6, 7, 8, 9, 10 und Oberstufe
    • Spanisch: in Jahrgangsstufe 8, 9, 10 und Oberstufe
    • Latein: in Jahrgangsstufe 10

Gemäß GSO § 22(2) wird in folgenden Fächern „eine Schulaufgabe durch andere gleichwertige Leistungsnachweise ersetzt“ (einheitliche Regelung „für alle Klassen einer Jahrgangsstufe derselben Ausbildungsrichtung“):

  • Ersatz einer Schulaufgabe durch andere gleichwertige Leistungsnachweise
    • Modellklassen: 10m in Deutsch Debatte

Schulaufgaben müssen gemäß GSO § 22(4) mindestens eine Woche vorher angekündigt werden.
Regelung gilt nicht bei Nachterminen, die aber auch rechtzeitig anzukündigen sind. Es besteht die Möglichkeit, den Klassen mitzuteilen, dass mit der Nachschrift grundsätzlich (außer natürlich bei längerer Krankheit) am Tag nach der Rückkehr zu rechnen ist.

  • An einem Tag darf nur eine Schulaufgabe, in einer Kalenderwoche sollen nicht
    mehr als zwei
    Schulaufgaben (gilt auch für Nachschriften) abgehalten werden.
  • Gemäß GSO § 27(1) gilt: Versäumen SuS „mehrere große Leistungsnachweise mit
    ausreichender Entschuldigung, so kann je Fach ein Nachtermin für mehrere
    Leistungsnachweise
    angesetzt werden.“
  • Der Stoff von Nachschriften muss nicht identisch mit dem des versäumten
    Leistungsnachweises sein, aber er muss klar bestimmt
  • Gemäß GSO § 27(1,2) gilt: Wird auch der Nachtermin mit ausreichender Entschuldigung versäumt, so kann eine Ersatzprüfung angesetzt werden, die sich über den gesamten bis dahin behandelten Unterrichtsstoff des Schuljahres erstrecken kann. Eine Ersatzprüfung kann auch angesetzt werden, wenn in einem Fach wegen der Versäumnisse der SchülerInnen keine hinreichenden kleinen Leistungsnachweise vorliegen. Ersetzt werden die fehlenden Leistungsnachweise (vgl. MBS RS Nr. 1 - 14. Ersatzprüfungen).

Kleine Leistungsnachweise GSO § 23:

  • Kleine Leistungsnachweise an Tagen mit Schulaufgaben - gilt auch für Nachschriften (vgl. §22(4)3)
    • Jahrgangsstufen 5-10: keine kl. schr. LN (außer bei Fächern in gekoppelten Klassen/ in Fächern mit nur einer Stunde oder Doppelstunde pro Woche)
    • Jahrgangsstufen 5-10: keine Rechenschaftsablagen (außer bei Fächern in gekoppelten Klassen mit nur einer Stunde/Doppelstunde pro Woche) 
    • Q11 / 12: In Wochen mit zwei Schulaufgaben keine schriftl. kleinen Leistungsnachweise
  • Kurzarbeiten:
    • Ankündigung spätestens eine Woche vorher
    • Stoffumfang: höchstens zehn unmittelbar vorangegangene Unterrichtsstunden
      aber auch schon im Umfang einer Stegreifaufgabe möglich!
    • Bearbeitungszeit: höchstens 30 Minuten
      (Bearbeitungszeit bei Stegreifaufgaben: höchstens 20 Minuten)
    • Nachschreiben einer Kurzarbeit: nicht gefordert, aber möglich
      (ggf. erst nach der Kurzarbeit ankündigen / bei einer Arbeit einheitliche Regelungen für alle betroffenen Schüler).
  • Mitschreiben von Stegreifarbeiten bei krankheitsbedingten oder sonstigen Fehlzeiten
    • Jahrgangsstufe 5: Teilnahme am Unterricht in beiden relevanten Stunden nötig
    • Jahrgangsstufe 6 -10: Teilnahme am Unterricht in der unmittelbar vorangehenden Stunde nötig

Terminierung von Stegreifaufgaben: Nach § 28 Abs. 1 Satz 3 BaySchO und § 23 Abs. 2 Satz 1 Ziff. 2 GSO sind Stegreifaufgaben in der ersten Unterrichtsstunde eines Faches nach Ferien nicht möglich.

Anzahl kleiner Leistungsnachweise:

Nach GSO §21 (2)2 sind „mündliche und schriftliche Leistungen in allen Vorrückungsfächern“ verlangt.

In einem Vorrückungsfach ohne Schulaufgaben sind im Schuljahr mindestens 2 schriftliche und 2 mündliche kleine Leistungsnachweise gefordert. Pro Halbjahr ist demnach 1 schriftlicher und 1 mündlicher Leistungsnachweis nötig.

In Fächern mit Schulaufgaben gibt es hinsichtlich der Anzahl kleiner schriftlicher Leistungsnachweise keine Vorschriften. Auf eine generelle weitere Festlegung einer geforderten Anzahl kleiner Leistungsnachweise wird verzichtet. Absprache in den Fachschaften über die Anzahl.

Bei Noten, die das Erreichen des Jahresziels gefährden, ist jedoch besonders darauf zu achten, dass sie ausreichend begründet sind.

Die Anzahl der kleinen Leistungsnachweise muss nicht bei allen SuS gleich sein!

Die Gewichtung kleiner Leistungsnachweise wird in der jeweiligen Fachsitzung besprochen. Die Fachschaften müssen einheitlich verfahren.

Zwischenberichte müssen von den Eltern unterschrieben werden (Kontrolle durch Klassleiter*innen).

Begründung für die Kürzung der Anzahl der Schulaufgaben in Fächern mit 4 Stunden:

Trotz eines sehr gut organisierten und sehr gut durchgeführten Online-Unterrichts nach Stundenplan hatten die SuS mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen, sodass die Erarbeitung der Lerninhalte nicht in der gewohnten Weise möglich war.

Eine Wiederholung bzw. Aufarbeitung der Lücken muss sinnvoller Weise im Unterricht erfolgen, sodass die Lehrkräfte Zeit benötigen, ohne Prüfungsdruck an diesen Lücken zu arbeiten.

Aus diesem Grund sollen bis Mitte Nov. keine Schulaufgaben geschrieben werden, was wiederum nur möglich ist, wenn in den Fächern mit vier Schulaufgaben jeweils nur drei Schulaufgaben geschrieben werden.

Die Probezeit wird dann erst zum Halbjahr entschieden, damit die Noten eines ersten großen Leistungsnachweises vorliegen.

Auch in Jahrgangsstufen, in denen ein Fach neu beginnt, ist die Kürzung notwendig, da die Schüler*innen erst wieder im normalen Schulalltag ankommen müssen und Zeit und Übung benötigen, um sich an das Verfassen großer schriftlicher Leistungsnachweise zu gewöhnen.

Nach GSO § 22,1 beschließt einstimmig die Lehrer*innen-Konferenz für jede Klasse und jedes Fach eine entsprechende Reduktion:

Fach

Jgst.

5

6

7

8

9

10

D

 

4/3

4/3

4/3

4/3

4/3

 

E

(1. FS)

4/3

4/3

4/3

     

L/F

(2. FS)

 

4/3

4/3

4/3

   

Sp

(3. FS)

 

 

 

4/3

4/3

4/3

M

 

4/3

4/3

4/3

 

4/3

 

 

Prüfungsfreie Zeiten GSO § 21 (2)

In den Jgst. 5-10 in der Woche vor Weihnachtsferien am Mittwoch und Donnerstag prüfungsfrei.

Hausaufgaben BaySchO § 28

(1) 1Um den Lehrstoff einzuüben und die Schülerinnen und Schüler zu eigener Tätigkeit anzuregen, werden Hausaufgaben gestellt, die bei durchschnittlichem Leistungsvermögen in angemessener Zeit unter Berücksichtigung der Anforderungen des Nachmittagsunterrichts bearbeitet werden können. 2Die Lehrerkonferenz legt vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres die Grundsätze für die Hausaufgaben fest. 3Sonntage, Feiertage und Ferien sind von Hausaufgaben freizuhalten.“

Beschlüsse: Koordination durch Klassleiter*innen – Eintrag im Klassenbuch mit Bearbeitungsdauer

 

 

 

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