Digitalisierung

Die Digitalisierung wird das schulische Arbeiten in den nächsten Jahren unabhängig von der Beeinträchtigung durch die Corona-Infektionslage nachhaltig beeinflussen. Unten finden Sie unser Konzept zum Distanzunterricht.

Als zweites Gymnasium in Nürnberg wurde das Dürer nach dem Nürnberger Modell (weitere Infos zum Digitalkonzept der Stadt Nürnberg: https://www.nuernberg.de/internet/digitale_schule/) im Schuljahr 19/20 digital auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Seit September 20 sind die Klassenzimmer ausgestattet mit Smartboard, Beamer und Lautsprecher, Digitalkamera, W-Lan, 5 iPads.

Seit April 2020 verwenden Schülerinnen und Schüler und unsere Lehrkräfte das durch die Stadt Nürnberg als Sachaufwandsträger zur Verfügung gestellte Office365 (Infos zu Office365: https://www.nuernberg.de/internet/digitale_schule/office365.html).

Um weitere Erfahrungen mit einem digital unterstützen Unterricht zu sammeln, haben wir für das Schuljahr 20/21 drei Tablet-Klassen eingerichtet. In diesen Klassen werden Lehrkräfte Tablets, Apps oder das Internet gezielt einsetzen und Methoden entwickeln, die den Unterricht bereichern.

Während Phasen der Schulschließung unterrichten wir über Teams nach Stundenplan.

Es ist uns wichtig, dass die Technik der Didaktik und der Pädagogik dienen. Der Mehrwert eines digital unterstützen Unterrichts für das selbständige Lernen und Begreifen, für Motivation und Ausdauer, für das Interesse an den Inhalten scheint auf der Hand zu liegen. Diesen Mehrwert im Unterricht zu realisieren, ist schwieriger, als das in der öffentlichen Diskussion vielfach vermutet wird. Hier spielt angesichts der uferlosen (Ablenkungs-)Möglichkeiten die gezielte Auswahl und verbindliche Umsetzung von digitalen Elementen im Unterricht eine wichtige Rolle.

Aus unserer Sicht unterstützt die Verwendung digitaler Tools im Unterricht:

  • selbständiges Arbeiten
  • individuelle Förderung
  • vernetztes Arbeiten
  • Visualisierung von Unterrichtsinhalten

Tablet, Internet und co systematisch so zu nutzen, dass nicht der Fun-Faktor, sondern der Fleiß, das Interesse an schulischen Inhalten und die Lern- und Arbeitsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler angeregt wird, ist eine Aufgabe, die für alle Beteiligten eine Herausforderung darstellt. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen.

Unsere Nutzerordnung für Internet, Office, 365, Tablets und Schul-PCs finden Sie: hier

Distanzunterricht am Dürer

Wir haben inzwischen gute Erfahrungen mit dem Distanzunterricht per Teams gemacht:

  • Der Distanzunterricht erfolgt grundsätzlich nach Stundenplan.
  • Vor allem in den unteren Jahrgangsstufen kann es im Laufe des Vormittags sinnvoll sein, die Arbeitsformen zu wechseln und phasenweise Arbeitsaufträge zu stellen, die eigenständiges Arbeiten oder Arbeiten in Gruppen ermöglichen. In jedem Fall müssen zwischen Lehrkraft und den SchülerInnen klare Absprachen über den konkreten Verlauf des Unterrichts getroffen werden.
  • Im Distanzunterricht besteht Anwesenheitspflicht. Das bedeutet, dass Eltern ihre erkrankten Kinder wie üblich im Sekretariat melden.
  • Die Lehrkräfte laden über Teams die Schülerinnen ihrer Klassen rechtzeitig zum Unterricht ein, sodass sich der Unterricht im Kalender der SchülerInnen findet.
  • Im Distanzunterricht führen wir die Inhalte des Lehrplans in pädagogisch verantworteter Weise fort. Diese Inhalte können im Präsenzunterricht Gegenstand von Schulaufgaben sein.
  • Im Distanzunterricht können sogenannte mündliche Noten gemacht werden. Möglich sind zum Beispiel:
    Referate, Kurzreferate, Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen, Vorstellen von Arbeitsergebnissen, Unterrichtsbeiträge oder Portfolio-Arbeit

Nutzung von schulischen Tablets am Dürer

Grundsätzlich halten wir die Verwendung von Tablets und digitalen Medien am Dürer als Unter­stützung im Unterricht für sinnvoll. Dabei ist es uns wichtig, die Technik so und dann zu nutzen, dass bzw. wenn sich im Unterricht dadurch ein Lern-Mehrwert ergibt.

  • Wir haben Tabletkoffer, die in allen Klassen eingesetzt werden können.
  • Die Klassenzimmer werden in den kommenden Wochen mit jeweils 5 Tablets ausgestattet, die den Schüler*innen zur Verfügung stehen.
  • Wir bieten ab der Jgst. 8 eine Tabletklasse an, in der Lehrkräfte gezielt mit Tablets arbeiten.

Alle schulischen Tablets sind iPads, weil diese Geräte über das Gerätemanagement-System Jamf sehr gut administriert werden können. Das bedeutet, dass bestimmte Funktionen, die in der Schule nicht genutzt werden sollten, während der Schulzeit deaktiviert werden. Umgekehrt können z.B. Apps, die Lehrkräfte einsetzen wollen, kostenlos zur Verfügung gestellt und über Jamf für alle Geräte synchronisiert werden, sobald sich diese in ein W-Lan einloggen.

Jamf gibt nicht die Möglichkeit, Inhalte von Tablets zu „sehen“!

Nutzung privater Tablets außerhalb der Tabletklasse

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie wir mit privaten Geräten umgehen, die Schüler*innen außerhalb der Tabletklasse mitbringen möchten.

Zunächst ist festzuhalten, dass private Geräte außerhalb der Tabletklasse nur als Heftersatz genutzt werden können, weil in einer Klasse, in der manche Schüler*innen keine Geräte haben, Apps, Teams oder das Internet nicht einheitlich genutzt werden können.

Wir haben uns daher für folgende Regelungen entschieden:

In Jgst. 5 - 7 dürfen keine privaten Tablets im Unterricht als Heftersatz verwendet werden, weil nicht damit gerechnet werden kann, dass Kinder in diesem Alter verantwortungsvoll mit den Geräten umgehen können. Wir setzen an der Schule die schuleigenen Tablets ein, wenn das im Unterricht sinnvoll ist.

Ab Jgst. 8 wollen wir in einer Tabletklasse gezielt den Einsatz von Tablets im Unterricht nutzen. Die iPads der Schüler*innen der Tabletklasse werden über unserem Bildungspartner EduXpert bestellt und mit dem Gerätemanagement-System „Jamf School“ verwaltet. Im Preis enthalten ist die unbefristete Lizenz für Jamf, es fallen also keine laufenden Kosten an. Über Jamf wird auf den iPads ein Profil installiert, das von 7.45 Uhr – 15.00 Uhr Spiele und soziale Netzwerke, also Funktionen, die während der Schulzeit nicht genutzt werden sollen, sperrt. Außerhalb dieser Zeit ist das Profil deaktiviert.

Ab der Jgst. 8 können auch Schüler*innen, die nicht in der Tabletklasse sind, ihr iPad mit Erlaubnis der Lehrkraft (siehe unten) als Heftersatz nutzen. Auch diese Geräte müssen während der Schulzeit über Jamf administriert werden, um Missbrauch zu verhindern. Hier fallen ca. 40 Euro für die Aufnahme in Jamf an, die wiederum über unseren Bildungspartner EduXpert durchgeführt wird. Damit Frau Büsing dies umsetzen kann, bitten wir die Eltern der betreffenden Schüler*innen, eine Mail an susanne.buesing(ät)schulen.nuernberg.de zu schicken.

Wie bereits erwähnt hat die Schule durch Jamf keinen Zugriff auf Inhalte der Geräte. Es werden nur unerwünschte Funktionen geblockt. In der Übergangszeit bis die Geräte in Jamf aufgenommen worden sind, können die Schüler*innen diese mit Erlaubnis der Lehrkräfte verwenden.

Ab Jgst. 10 können Schüler*innen in Absprache mit ihren Eltern selbständig über die Verwendung von Tablets im Unterricht entscheiden. Eine Administration durch Jamf erfolgt nicht mehr.

In Zukunft sollen auch Windows- und Android-Geräte über ein ähnliches System wie Jamf verwaltet werden. Bis dahin können in Jgst. 8 und 9 auch andere Geräte als iPads entsprechend den folgenden Regelungen genutzt werden.

Für den Einsatz von eigenen Tablets außerhalb der Tabletklasse gelten strenge Auflagen. Ein Verstoß hat zu Folge, dass der Einsatz verboten werden kann:

  • Die Lehrkräfte der Schüler*innen müssen dem Einsatz des Tablets in ihrer Klasse zustimmen.
  • Die Schüler*innen müssen im Tablet in übersichtlicher Weise ein Heft führen und z.B. bei der Kontrolle von Hausaufgaben den Lehrkräften diese vorzeigen können. Die Abgabe, z.B. von Übungsaufsätzen, muss mit der Lehrkraft verbindlich abgesprochen werden.
  • Gelingt eine verantwortliche Verwendung des Tablets nicht oder wird es missbräuchlich verwendet, können die Lehrkräfte den Einsatz verbieten.
  • Die Gefahr von Datenverlust oder von Unübersichtlichkeit ist erheblich, sodass Sie mit Ihren Kindern besprechen müssen, wie der Einsatz eines Tablets im Unterricht erfolgen soll.
  • Ein Support durch die Lehrkräfte ist nicht möglich.

Weitere Hinweise

Eine Verwendung von Tablet oder PC zu Hause als Ergänzung zum Unterricht unter der Aufsicht der Eltern kann durchaus in allen Jahrgangs­stufen sinnvoll sein.

Um auf den Fall einer Schulschließung oder der Schließung einzelner Klassen vorbereitet zu sein, werden die Lehrkräfte mit den Schüler*innen das Szenario eines Fernunterrichts einüben. In Jgst. 5 wird in jeder Klasse in diesen Tagen mit den schulischen Tablet-Koffern ein eigens dazu entwickelter Workshop durchgeführt.

Da Leistungsnachweise und das Abitur auf ab­seh­bare Zeit handschriftlich verfasst werden, muss auch darauf geachtet werden, dass Schüler*innen in der Lage bleiben, lange Texte mit der Hand zu schreiben.

Wir rechnen damit, dass Tablets in Zukunft von allen Schüler*innen genutzt werden. Für dieses Szenario entwickeln wir in unseren Tabletklassen Konzepte.

 

 

 

 

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