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Projekt Bücherboxen

Die Klasse 5m hat ihre Lieblingsbücher mal nicht einfach so vorgestellt, sondern sich für die Präsentation etwas einfallen lassen: eine Bücherbox, die selbst gestaltet werden und mindestens drei Gegenstände enthalten sollte, die mit dem vorgestellten Buch in Verbindung gebracht werden können. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - was sie hiermit auch tun... 

               

  

 

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Die Deutsch-Fachschaft 2018/19

 

An dieser Stelle stellen sich auch die einzelnen Mitglieder der Fachschaft vor. Und wie es sich gehört, nicht durch eine einfach Personenbeschreibung, sondern über ihr Lieblingsbuch - gleichzeitig eine Empfehlung für die nächste Ferien- oder Abendlektüre:

 

Qualityland

Marc-Uwe Kling habe ich erst vor fünf Jahren entdeckt. Da hat Manuel das erste Kapitel aus dem ersten Band der Känguru-Chroniken beim Lesewettbwerb der 6. Klassen vorgelesen und es hat mich vom Hocker gehauen, wie und was dieser Sechstklässer da liest! Inzwischen kenne ich alles vom Känguru, aber hier empfehle ich: Qualityland.
Der Roman spielt in einer Zukunft, in der ich sagen müsste, der Roman ist der beste dystopische Roman vom allerbesten Größtkünstler und bestimmt wurde er Dir von The Shop schon geliefert, als Du noch gar nicht wusstest, dass Du ihn lesen willst. Ich hoffe, Du warst der Lieferdrone gegenüber freundlich und hast sie sehr gut bewertet. Freue Dich, dass die Algorithmen der Meinung sind, dass Du Dich für Literatur interessierst – Du bist bestimmt mindestens ein Level 20 Mensch, schätze ich. So wünsch ich Dir beim Lesen sehr viel Freude und intensivste Einsichten.

Von Susanne Auszubildende.

 

Der Name der Rose

 

Ja, schon klar, der gute alte Eco wieder. Seit Jahren steht der Roman bei mir auf Platz eins und zugegebenermaßen ist das natürlich kein Stoff für die Unter- oder Mittelstufe. Aber darum geht es mir gar nicht. Denn in dieser Geschichte findet jeder etwas Faszinierendes: eine Kriminalgeschichte, einen Mittelalterschinken, eine philosophische Abhandlung, ein Buch über Sex and Crime, über Sein und Schein und natürlich ein Buch über Bücher und die Frage, welchen Sinn diese haben, wenn man sie in einer labyrinthartigen Bibliothek versteckt. Das nächste Mal - ich verspreche es - findet ihr hier eine Empfehlung für Jüngere. Aber dieses eine Mal noch muss es Eco sein, und William und Adson und all die anderen verschrobenen Mönche, die in ihrer Festungsabtei vor sich hinvegetieren und sich vom Sherlock Holmes des Mittelalters detektivisch analysieren lassen. 

Von Bruder Niklas.

 

George Orwells Roman „Tage in Burma“ gibt einen farbenprächtigen, faszinierenden, aber auch erschreckenden Einblick in Groß Britanniens koloniale Vergangenheit der 20ger Jahre des 20. Jahrhunderts. Der Protagonist Mr. Flory, der für die einheimischen Birmanen viel Verständnis und Sympathie – entgegen der landläufigen Meinung seiner englischen Clubbekanntschaften – aufbringen kann, findet sich innerlich zerrissen und mental isoliert an seinem Dienstort Kyauktada – südlich von Yangon im Ayeyarwaddy-Delta – wieder. Er verliebt sich unglücklich in die junge Elizabeth, die sich weder auf die birmanische Kultur noch auf die geistreichen Gespräche mit Mr. Flory einlassen kann. Sein einziger Freund, der indische Arzt Dr. Veraswami, verachtet von den englischen Clubmitgliedern, kann Flory in seinem Verlangen nach Moral und philosophischen Diskurs eine Schulter bieten.

Orwells Figuren sind ein Schaufenster für die verstörende Denkweise des Imperialismus und lassen den Leser mit dem guten Gewissen zurück, dass sich die Menschheit in der Retrospektive doch weiter entwickelt hat, als man es heutzutage manchmal glauben mag. Ein wirklich facttenreicher Roman, der als Chronik des 20. Jahrhunderts gelesen werden kann.

 

Von Frau Stadler

 

Grundwissen

...gibt es ja nicht mehr. Oder vielmehr geht es um Kompetenzen. Und welche Kompetenzen man in Deutsch braucht, steht bald in den links (s.u.)