Latein

Hier findest du Informationen zu:

  • unserer Fachschaft
  • dem Grundwissen für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse bis zum Abitur (G8)
  • Hilfen zum Übersetzen und den wichtigsten grammatischen Erscheinungen (folgt in Kürze)
  • Fahrten, die wir organisiert haben:

Die Latein-Fachschaft im Schuljahr 2018/2019

Fachschaft 2018/19

 

 


Grundwissen Latein

Hier findet ihr eine ausführliche Zusammenfassung aller Lerninhalte, die euch vorwiegend von Klasse 6 bis 8 im Unterricht begegnet sind oder noch begegnen werden. Ihr könnt einzelne Themen noch mal nachlesen, oder auch zur Prüfungsvorbereitung nutzen. Besonders für das Abitur im Fach Latein bildet die Zusammenstellung die Grundlage!

  


Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh'n?

Studienfahrt nach Rom und Sorrent

Tag 1: Sonntag 08.04.2018, 4.30 Uhr: Eine noch ziemlich verschlafene, aber trotzdem aufgeregte Gruppe von 19 Schülern und zwei Lehrern macht sich am Nürnberger Flughafen bereit für ihre lang ersehnte Studienfahrt nach Süditalien. Ca. eineinhalb Stunden Flug, eine Gepäckausgabe (bei der überraschenderweise alle Koffer wiederauftauchten) und eine kurze Busfahrt mit einem extra gemieteten Mattner-Bus später, konnte sie ihr Gepäck kurz im Hotel abstellen, bevor es auch schon zu einer ersten Stadtbesichtigung losging. Startpunkt bildete hierbei der Piazza di Spagna mit seiner berühmten Spanischen Treppe, von wo aus es, untermalt von Kommentaren unserer extra aus Deutschland importierten Reiseführerin Frau Büttner, weiterging in die wunderschöne Parkanlage rund um die Villa Borghese. Hier beschloss man, aufgrund des Erschöpfungsgrades der Schüler zunächst eine Mittagspause einzulegen. Danach kehrten wir in unser Hotel zurück und erhielten die Möglichkeit, uns etwas frisch zu machen. Am späten Nachmittag stand dann noch eine Besichtigung der kapitolinischen Museen an. Dort trafen wir zum ersten Mal unsere äußerst fähige, unüberhörbare Fremdenführerin Frau Langer, die uns auch am Dienstag nochmal begegnen sollte und spätestens da den nicht böse gemeinten Spitznamen „The Voice“ erhielt. Durch sie vergingen die zwei Stunden Führung sehr rasch. Abends konnten wir uns dann selbst versorgen – und schon war der erste Tag in Rom vorbei. - Alina Braun

Tag 2: Der nächste Tag glich mehr einem Tag in London als in Rom. Es regnete dauerhaft, doch trotzdem machten wir uns auf, um eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms zu sehen: Das Kolosseum. Auf den Weg dorthin versuchten zig Straßenverkäufer uns Regenschirme anzudrehen, die von eher minderer Qualität waren, wie einer von uns feststellen musste. Am Kolosseum angekommen, erklärte unsere Führung zuerst zwei wichtige Regel in Italien. Man lebt nach dem Motto "Piano, piano" und eine grüne Ampel ist eine grüne Ampel, genauso wie eine rote Ampel auch eine grüne sein kann. Die Führung mussten wir aber frühzeitig abbrechen, da alle von uns durch den anhaltenden Regen durchnässt waren und durch den starken Wind froren. Zudem kam das Gefühl auf, dass das Kolosseum bald unter Wasser stehen würde. Am Nachmittag, der Regen hatte etwas nachgelassen, begaben wir uns zum Petersdom. Die Warteschlange vor den zwei Sicherheitskontrollen ging um den halben Petersplatz, weshalb wir eine Stunde im Regen warteten, bis wir endlich eine der prunkvollsten Kirchen von innen bestaunen konnten. Die hohe Decke, die großen Skulpturen und die wunderschönen Gemälde lassen einem aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen, auch wenn man sich in der Kirche wie eine Ameise fühlt. Zum Abend hin ging ein Teil von uns mit den Lehrern noch in die „Altstadt“ Roms: Trastevere. Dort ließen wir uns in einem typisch italienischen Restaurant nieder, nachdem Frau Büttner verzweifelt versucht hatte sich zu erinnern, wo sie das letzte Mal bei ihrer Italienreise so gut gegessen hat. Alle aßen wir unsere Teller leer, um morgen hoffentlich mehr Sonne als graue Wolken sehen. - Fabian Wienck

Tag 3: Unser Tag begann mit der Besichtigung des Palatins und des Forum Romanum, dem Herzen des antiken Rom. Vor allem vom Palatin aus hatten wir zwischenzeitlich eine wunderschöne Sicht über Rom. Was wir außerdem feststellten, war, dass die Tauben und Möwen ziemlich zutraulich und frech waren. Danach fuhren wir mit der U-Bahn zu unserem nächsten Ziel, dem Petersplatz, weiter. Auf dem Weg dorthin aßen wir zu Mittag und außerdem ein sehr gutes Eis, empfohlen von Frau Büttner. Daraufhin trafen wir uns am Petersplatz mit Frau Langer und begannen dort hat unsere Führung: „Auf den Spuren der Illuminati“ durch die ganze Stadt. Wir haben unter anderem die Engelsburg, das Pantheon und Santa Maria della Vittoria besichtigt und auch mehrere Kirchen besucht, was uns nicht nur wegen den schönen Malereien und Statuen gefallen hat, sondern auch, da wir da die Möglichkeit hatten, uns hinzusetzen und uns auszuruhen. Was besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Kirche St. Ignazio. In ihr haben wir eine Kuppel bewundert, bei der wir erst nachher erfahren haben, dass das keine baulich ausgeführte, sondern nur durch Malerei angetäuschte Kuppel ist. Zum Abschluss unserer Zeit in Rom haben wir am Abend alle zusammen noch den Trevi-Brunnen besucht und dort verschiedenste Münzen über unsere Schultern in den Brunnen geworfen, um auch ja sicherzugehen, dass wir alle wieder nach Italien kommen. - Lea Böhler

Tag 4: Nach nur drei Tagen in Rom stand am Mittwoch der Transfer nach Neapel an. Nach dem Auschecken aus unserem Hotel quetschten wir uns ein letztes Mal samt Koffer (!) in eine überfüllte Straßenbahn, um zum Bahnhof Termini zu gelangen, von dem aus unser Zug nach Neapel abfuhr. Rund drei Stunden später erreichten wir die drittgrößte Stadt Italiens, die der Hauptstadt in Lärm und Verkehrschaos definitiv in nichts nachstehen kann. Vor Ort erkundeten wir Neapel mithilfe einer Fremdenführerin, die allerdings nicht an die Beliebtheit von Frau Langer heranreichte. Von kleinen Regenschauern begleitet, besichtigten wir die Altstadt und den Duomo di San Gennaro, bevor wir am Nachmittag mit dem Bus weiter Richtung Süden fuhren. Kaum dass wir die Metropole hinter uns gelassen hatten, präsentierte sich uns ein einmaliger Blick auf das Meer entlang der kurvigen Küstenstraße, die uns nach Piano di Sorrento führte. In unserer Ferienanlage angekommen, bezogen wir unsere Apartments, die auch über eine Kochstelle verfügten. Schnell war klar, dass wir an diesem Abend uns selber bekochen wollten – selbstverständlich typisch italienisch. In einer großen Runde genossen wir die köstlichen Spaghetti Carbonara und ließen den Abend auf der Terrasse ausklingen. Besonders beeindruckend hat die Natur Süditaliens auf uns gewirkt: Orangen- und Zitronenbäume, voll mit Früchten, Rosensträucher, Pinien und Zypressen- ein Meer aus den verschiedensten Düften! Nach dem langen kalten Winter faszinierte uns die grüne, lebendige Landschaft- wir konnten uns gar nicht sattsehen. - Ann-Christin Lang

Tag 5: Uns erwartete ein fantastischer Ausflug zum Vesuv und nach Pompeji. Allein die Busfahrt war ein Erlebnis für sich. Als wir von Piano di Sorrento mit dem Bus die Serpentinen Richtung Neapel hinauffuhren, hielt plötzlich unser Busfahrer an, stieg aus und schrie den entgegenkommenden Busfahrer lauthals an. Dies wiederholte sich noch einige Male. Nicht nur sehr temperamentvoll, sondern auch extrem waghalsig wurde es auf der schmalen Straße kurz vor dem Vesuv, die in Deutschland sicher als Einbahnstraße ausgewiesen worden wäre. Da Gegenverkehr auftauchte, leistete unser Busfahrer bewundernswerte Millimeterarbeit beim Zurückstoßen auf der Serpentine. Kaum war dies überstanden, ging es lustig weiter, als der Reisebus vor uns plötzlich anhielt, eine Dame heraussprang, es aber nicht mehr ins Gebüsch schaffte… Sicher oben am Vesuv angekommen, erhielten wir eine Führung auf Italienisch, die Herr Rosignuolo für uns fließend übersetzte. Uns begeisterte der traumhafte Panoramablick von Neapel über Pompeij bis nach Piano di Sorrento. Als nächstes Highlight erkundeten wir die archäologischen Ausgrabungsstätten in Pompeji. Wegen kurzfristiger Absage übernahm dankenswerterweise Frau Büttner spontan unsere Führung durch die verschüttete Stadt. Für mich war es sehr bewegend, fast unheimlich, nachzuempfinden, wie 79 n. Chr. die Menschen und Tiere mitten in ihrem Alltag von der Lava des Vesuv überrascht und erfasst wurden. Gewundert hat mich, dass diese Stadt erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt wurde und heute noch so gut erhalten ist. Aus der damaligen Zeit existieren sogar noch lustige Graffiti, wie z.B. übersetzt „Du Esel“. Am späten Nachmittag entspannten wir am schwarzen Strand von Piano di Sorrento. Ein paar Wagemutige trauten sich sogar ins kalte Meer. Zum Ausklang unserer gelungenen und unvergesslichen Reise gönnten wir uns alle gemeinsam mit den Lehrern ein leckeres Abendessen beim Italiener. So ging der letzte Tag der Studienreise, ein weiterer wunderschöner Tag, zu Ende! - Natalie Küpfer

Tag 6: Unser letzter Tag in Italien. Aller Abschied ist schwer, nicht anders war es mit dem von Italien. Kaum hatten wir uns an die Sitzplätze im Flugzeug gewöhnt, waren wir auch schon in der Luft, und die Pilotin flog über den Vesuv, was ein herrlicher Anblick war, ein krönender Abschluss der Studienfahrt. Immer noch in Italien, kam die Meldung „Wir durchfliegen jetzt ein Turbulenzen reiches Gebiet“. Und das auch noch am Freitag, den 13. Dies war auch deutlich zu spüren, und da stieß man so manches Gebet zum Himmel. Schließlich kamen wir aber dank der erfahrenen Piloten sicher am Münchner Flughafen an und abends, nach einem langen Tag, endlich in Nürnberg. Alles in allem war diese Studienfahrt eine lohnende Reise, und ist sicherlich auch für zukünftige elfte Klassen eine tolle Wahl, wenn nicht die beste. - Almir Vuc

Zum Abschluss geht ein großer Dank der SchülerInnen und Lehrkräfte an Frau Mattner, die mit viel Mühe, Engagement und Aufwand diese Studienfahrt organisiert hatte, aber kurzfristig selbst leider nicht mitfahren konnte!